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Hamlet in der Aula - Vom Sinn des Schultheaters

Fast jede Schule organisiert heutzutage Theateraufführungen. In einigen gibt es bereits das Pflichtwahlfach Darstellendes Spiel. Nur absolute Laien sind noch der Meinung, mit dem Gedichtlernen im Deutsch-Unterricht sei diesem Bereich genüge getan. Ein Theater spielender Schüler trainiert weit mehr als nur sein Kurzzeitgedächtnis:

1. Innere Beteiligung
Anders als bei der Reproduktion von Wissen ist Theaterspielen ohne inneres Engagement nicht möglich. Gerade Schüler, die sonst alles halbherzig erledigen, werden beim Darstellenden Spiel aus der Reserve gelockt.

2. Soziale Wahrnehmung
Eine Rolle zu übernehmen, erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit menschlichen Eigenschaften. Auch das Verständnis für soziale Prozesse wird nirgendwo so intensiv geschult wie in der „Modell-Situation“ Theaterstück.

3. Kreative Konfliktlösung
Theaterstücke thematisieren negative Lösungsstrategien wie Weglaufen, Lügen oder Gewalt. Gleichzeitig wird ein Stück erst durch das Zusammenspiel mit anderen lebendig. Die Kooperation mit anderen trainiert Einfühlungsvermögen und Improvisationstalent.

4. Mut
Schüler, die sich auf die Bühne trauen, lernen, zu ihrem Körper und ihren ganz besonderen Eigenschaften zu stehen. Sie überwinden Ängste und zeigen ihre innersten Gefühle. Und was kann eine bessere Voraussetzung für das Leben sein als ein gesundes Selbstvertrauen.

Links zum Thema

Einmalig in seiner Art: Das Schultheater-Studio in Frankfurt.
http://www.schultheater-studio.de/

Die Körberstiftung organisiert den Schultheater-Wettbewerb der Länder
http://www.koerber-stiftung.de/







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