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Theater Rüsselsheim

Das Theater Rüsselsheim öffnete am 6. September 1969 mit Giuseppe Verdis Oper „La Traviata" seine Türen. Im Zentrum der 60 000 Einwohnerinnen und Einwohner zählenden Stadt ist es ein zentraler Ort der Kommunikation und der Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur. In jeder Saison werden über 100 Veranstaltungen aus den Bereichen Schauspiel, Konzert, Oper, Operette, Musical, Ballett und Tanz geboten.

Das Theater Rüsselsheim wurde von Dietrich Hirsch, einem Schüler des Architekten Hans Bernhard Scharoun, entworfen. Das elegante Gebäude beeindruckt durch Großzügigkeit, Funktionalität und klare Formen. Der große Saal, dessen Akustik ungewöhnlich gut ist,
bietet auf Parkett und Rang Platz für 865 Zuschauerinnen und Zuschauer.
Der Bühnenraum ist 19 Meter breit und 14 Meter tief, das Portal 13 Meter breit und sieben Meter hoch. Im Orchestergraben finden 54 Musiker Platz. Die drei Ebenen des Foyers sind insgesamt 740 Quadratmeter groß. Saal und Foyer eignen sich auch als Veranstaltungsort für Konferenzen und Kongresse.

Außerdem gibt es eine Studiobühne, im Zuschauerraum der Studiobühne sind 140 Sitzplätze untergebracht. Die Bühne ist 15 Meter breit und 12 Meter tief.
Das Theater ist mit moderner Licht- und Tontechnik ausgestattet.

Um den unterschiedlichen Interessen der Besucherinnen und Besucher entgegenzukommen, werden verschiedene Abonnementringe angeboten: ein Schauspielring, zwei Gemischte Ringe, ein Musik- sowie ein Konzertring. Geboten werden sowohl traditionelle, als auch experimentelle Inszenierungen, die ästhetisch reizvolle neue Wege gehen.

Im Bereich des Kindertheaters konnte das Angebot in den letzten Jahren ständig erweitert werden. Das weitläufige Foyer wird für die Konzertreihe „Sonntags um fünf" und für Kunstausstellungen genutzt.

Seit drei Jahren ist das Theater Rüsselsheim Veranstaltungsort für die Konzerte der Jazz-Fabrik, zu denen Fans aus der ganzen Region kommen. Manu Dibango und Candy Dulfer gehören
zu den Musikerinnen und Musikern, die vergangenes Jahr zu Gast waren. Im Frühjahr 2000 werden unter anderem Mike Stern, Roy Hargrove und Coco Schumann zur Jazz-Fabrik nach Rüsselsheim kommen.
Seit 1994 findet im Theater alljährlich im Juni der „Rüsselsheimer Filmtag" statt.
Als Festival des satirischen Kurzfilms hat er bundesweit Bedeutung erlangt.
Zu den über 100 Veranstaltungen, die mit einem Etat von rund 450.000 DM pro Saison von September bis Juni realisiert werden können, kommen rund 70.000 Zuschauerinnen und Zuschauer.
Außerdem dient das Theater als Tagungsstätte und Kongresszentrum.
Beschäftigt sind dort 25 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Leiter des Theaters ist seit 1991 Kulturamtsleiter Kurt Röder.
Die Verkehrsanbindung ist optimal, Rüsselsheim liegt im Zentrum des Rhein-Main-Gebiets zwischen Wiesbaden und Frankfurt. Direkt am Theater stehen 250 Parkplätze zur Verfügung. Außerdem ist das Theater per S-Band und Bus zu erreichen.

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